Mutterschaftsgeld

Ein Kind zu bekommen ist das größte Glück auf Erden. Werdende Eltern haben allerdings auch einiges zu beachten. In den meisten Fällen muss zuvor einiges organisiert werden. So auch die Frage, wie das eigentlich finanziell aussieht. Hier erfahren Sie alles Wichtige über das Mutterschaftsgeld, um Ihnen einen sicheren Start in den neuen Lebensabschnitt zu erleichtern.

Mutterschaftsgeld – Wer hat denn nun Anspruch darauf?

Festangestellte Schwangere, die gesetzlich versichert sind, haben in den Schutzfristen, also sechs Wochen vor der Entbindung und acht Wochen danach, Anspruch auf Mutterschaftsgeld und den Zuschuss des Arbeitgebers. Hierzu ist es wichtig, sich zuvor von einem Arzt den Geburtstermin errechnen zu lassen und eine Bescheinigung sowohl dem Arbeitgeber als auch der Krankenkasse vorzulegen. Achten Sie darauf, dass die Bescheinigung nicht älter als vier Wochen sein darf.

Mit wie viel Geld kann man rechnen?

Die Krankenkasse bezahlt Ihnen einen maximalen Betrag von 13 Euro pro Kalendertag. Sollte Ihr Gehalt zuvor höher gewesen sein, wird der Rest vom Arbeitgeber aufgestockt. Berechnungsgrundlage ist hierfür das Nettogehalt der letzten drei Monate in denen die Frau sozialversicherungspflichtig beschäftigt war – inklusive Überstunden. Sie verlieren also dadurch kein Geld und können mit Ihrem vollen Gehalt rechnen.

Wo kann man das Mutterschaftsgeld beantragen?

Soweit Sie gesetzlich versichert sind, beantragen Sie das Mutterschaftsgeld bei Ihrer Krankenkasse. Das gilt im Übrigen auch für Arbeitslose. Hier ist die Höhe des Mutterschaftsgeldes entsprechend der des zuvor erhaltenen Arbeitslosengeldes.

Privat versichert – Bekomme ich trotzdem Mutterschaftsgeld?

Privat Versicherte erhalten vom Arbeitgeber Ihr Nettogehalt abzüglich der 13 Euro die normalerweise von den gesetzlichen Krankenkassen getragen werden. Die Versicherungen gewähren keinen Zuschuss. Wer privat versichert ist kann allerdings einmalig einen Betrag in Höhe von 210 Euro beim Bundesversicherungsamt beantragen.

Geringfügige Beschäftigung – Geht ein Minijobber leer aus?

Ebenso wie privat Versicherte können geringfügig Beschäftigte die einmalige Zahlung der 210 Euro beantragen. Das gilt auch, wenn Sie bei Ihrem Mann familienversichert sind.

Hausfrauen gehen beim Mutterschaftsgeld leider leer aus, da es eine Lohnersatzleistung darstellt. Wenn also kein Lohn vorhanden ist, wird auch kein Ersatz geleistet.

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