Höhe Kindergeld

Unabhängig vom Einkommen und des sozialen Status haben alle Eltern in Deutschland Anspruch auf Kindergeld. In der Regel erhalten die Erziehungsberechtigten für das erste Kind ein monatliches Kindergeld in Höhe von 184 Euro.

Die Berechnung der Kindergeld Höhe kann allerdings dann von größerer Bedeutung sein, wenn sich die schulische oder berufliche Situation des Sprösslings im Laufe der Zeit verändert.

Kindergeld Höhe im laufenden Jahr

Seit jeher ist die Staffelung bei der Kindergeld Höhe ein prägendes Element. Nach den aktuell gültigen Sätzen erhalten Eltern sowohl für das erste als auch zweite Kind 184 Euro, für das dritte 190 Euro und für jedes weitere 215 Euro. Mit diesen Zahlungen möchte der Staat sicherstellen, dass alle finanziellen Verbindlichkeiten von kinderreichen Familien bewältigt werden können. Grundsätzlich handelt es sich bei Kindergeld um eine Sozialleistung, deren Gewichtung bei zunehmender Anzahl von Kindern immer wichtiger wird. Besonders für alleinerziehende Elternteile steigt die Bedeutung des Kindergelds deutlich an. Ziel der in den vergangenen Jahren immer wieder angepassten Kindergeld Höhe ist zum einen der Nachteilsausgleich zwischen kinderlosen und Familien mit Kindern und zum anderen die Gewährleistung einer wirtschaftlichen Stabilität, sodass das Risiko von Armut auf ein Minimum reduziert wird. Außerdem sollen Familien dabei unterstützt werden, ihren Kinderwunsch verwirklichen zu können.

Kindergeld Höhe während der Schul- oder Berufsausbildung

Wenn ein Kind mit einer Schul- oder Berufsausbildung begonnen hat, besteht nach § 32 Abs. 4 Nr. 2a EStG weiterhin Anspruch auf Kindergeld in entsprechender Höhe bzw. ohne Einschränkungen. Hierbei setzt der Gesetzgeber die Auszahlung der jeweiligen Kindergeld Höhe bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres fest. Begründet wird dieses Gesetz dadurch, dass sich ein Kind während einer beruflichen und/oder schulischen Ausbildung „ernsthaft“ auf seinen zukünftigen Beruf vorbereitet und auf diese Weise Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen sammelt, welche später für die angestrebte Tätigkeit als Grundlage dienen. Es muss sich hierbei nicht zwingend um einen regulären Ausbildungsberuf handeln.

Auszahlungszeitraum verlängern

Die sonst übliche Auszahlungsgrenze von 25 Lebensjahren kann unter bestimmten Voraussetzungen für jedes einzelne Kind verlängert werden. Wenn das Kind beispielsweise ein soziales Jahr absolviert hat oder als Entwicklungshelfer tätig war, kann die Auszahlungsdauer über die gesetzliche Altersgrenzen hinausgehen. Bislang greift die Regel beim sogenannten Bundesfreiwilligendienst (BDF oder Bufdi), welcher seit der Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht eingeführt wurde, nicht.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Infos

Diese Website verwendet Cookies von Google, um ihre Dienste bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Zugriffe zu analysieren. Informationen darüber, wie Sie die Website verwenden, werden an Google weitergegeben. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. Weitere Informationen.

x Schließen